Viele, der auf dieser Seite erwähnten Adressen und Links findest du kompakt in unserer kleinen „Wohnen in München“-Broschüre (erhältlich im JIZ, Sendlinger Straße 7 – Innenhof) oder als Download "MünchenTipp" zum Thema Wohnen.

Und hier nun wichtige Infos für Schüler*innen und Azubis:

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Wohnheime…

…sind aus unserer Sicht die „einfachste“ und oft auch günstigste Möglichkeit für eine Unterkunft in München! Es gibt in München einige Wohnheime für junge Leute (bis Mitte 20), die sich „in Ausbildung“ befinden (z.B. FOS/BOS, Fachakademie, Berufsfachschule, betriebliche Ausbildung oder Praktikum, FSJ/FÖJ oder Bundesfreiwilligendienst). Viele Jugendwohnheime vermieten an beide Geschlechter – manche aber nur an junge Frauen oder nur an junge Männer. Einige Wohnheime vermieten bereits an 15-Jährige – bei anderen musst du bereits 18 Jahre alt sein.

Es gibt zwei Arten von Wohnheimen: entweder das Zimmer wird zu einem festen monatlichen Mietpreis (ab ca. 250 Euro aufwärts) vermietet oder es wird nach Tagessatz (ca. 25-30 Euro pro Tag inkl. Verpflegung, Freizeitangeboten und pädagogischer Betreuung) abgerechnet. Wer in einem Wohnheime mit Tagessatz unterkommt, hat grundsätzlich einen höheren Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe! Diese Wohnheime können also für Azubis mit BAB-Anspruch durchaus „bezahlbar“ sein! Für Fachschüler*innen kann Schüler-BAföG (www.muenchen.de/afa)  als finanzielle Unterstützung in Frage kommen – allerdings haben i.d.R. junge Leute, deren Eltern im Großraum München leben, wenig Chancen auf Schüler-BAföG!

FRÜHZEITIGE Suche ist quasi ein MUSS – d.h. im Frühjahr ist die beste Zeit um realistische Chancen auf einen Wohnheimplatz im Herbst zu haben (ggf. vorab auch ohne Ausbildungsvertrag bewerben, falls dieser noch nicht abgeschlossen wurde)!

Wohnheime für Blockschüler*innen?!
Für Azubis, die wegen der Berufsschule zeitweise nach München kommen, haben die Berufsschulen in der Regel ausreichend Kontingente in Jugendwohnheimen (i.d.R. inkl. Verpflegung und Betreuung). Die Finanzierung läuft über die Stadt München und den zuständigen Regierungsbezirk (einfach beim Betrieb oder der Berufsschule nachfragen). Blockschüler*innen, die noch auf der Suche nach einem Zimmer sind können sich an die Azubi-Wohnheime wenden, die auf unserer Liste "MünchenTipp" zum Thema Wohnen stehen.

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Zimmer in einer Wohngemeinschaft/WG

WG-Zimmer werden vor allem über Online-Börsen angeboten/vermittelt. Die Preise variieren je nach Lage und Größe von ca. 500 bis zu 1000 Euro! Der Run auf WG-Zimmer ist im Herbst sehr groß. Da WG-Zimmer oft kurzfristig vermietet werden, ist eine WG-Suche für Herbst „realistisch“ erst im (Früh)Sommer möglich. Da du oft schnell reagieren musst bzw. kurzfristig zu einem Besichtigungstermin eingeladen wirst, ist es ratsam ggf. ein paar Tage „am Stück“ in München zu verbringen (bei Freunden oder in einem Hostel). Wir empfehlen außerdem, ein eigenes SUCHE-Inserat online aufzugeben, da einige WG-Zimmer-Anbieter*innen ihr freies Zimmer nicht öffentlich anbieten, sondern gezielt Leute suchen und anschreiben – Ziel ist: „gefunden werden“! Interessante Online-Portale findest du auf unserer o.g. „Wohnen in München“-Liste!

Grundsätzlich gilt: viele WG’s sind Studierenden-WG’s, die wiederum (nur) Studierende als neue Mitbewohner*innen suchen. Also nicht verzweifeln, wenn du als Schüler*in oder Azubi in manchen WG’s  nicht „gefragt bist“ -> einfach weiter nach „passenden“ WG’s suchen!

Minderjährig oder Volljährig?
Da du als Minderjährige*r keine Verträge unterzeichnen darfst, spielen der oder die Sorgeberechtigte/n (in der Regel die Eltern) die entscheidende Rolle, denn Sie müssen für dich den Vertrag unterschreiben.

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Der sog. „freie“ Wohnungsmarkt

In München ist es sehr sehr schwierig eine (bezahlbare) Wohnung zu finden. Besonders junge Leute in Ausbildung haben es schwer, da sie noch nicht über ein hohes geregeltes Einkommen verfügen – hier hilft u.U. eine Bürgschaft der Eltern bzw. am Besten suchen die Eltern die Wohnung.

Vorsicht bei der WG- und Wohnungssuche!

Es gibt inzwischen leider einige Betrüger*innen, die angeblich ein günstiges Zimmer vermieten, aber gerade „dummerweise“ im Ausland sind -> NIEMALS Geld überweisen bevor du nicht das Zimmer gesehen und den Mietvertrag unterschrieben hast!

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„Sozialwohnung“

Aufgrund der großen Wohnungsnot ist die Warteliste für eine sozial geförderte Wohnung in München sehr sehr lang! Aber wegen zahlreicher neuer geförderter Bauprojekte (vor allem im Bereich der 1-Zimmer-Wohnungen!), sollen die Chancen auf ein günstiges Appartement gerade für junge alleinstehende Leute steigen! Vorraussetzungen sind ein geringes Einkommen/Vermögen und bereits in München gemeldet zu sein (umso länger umso besser!). Bitte FRÜHZEITIG den Antrag beim Amt für Wohnen stellen, denn die Registrieurng kann mehrere Monate dauern… Rechtliche Infos zu möglichen Ansprüchen auf eine „Sozialwohnung“ und/oder „Wohngeld“ gibt es regelmäßig im JIZ bei der Mietrecht-Beratung für junge Leute bis 26 Jahre (in Kooperation mit dem Mieterverein München e.V.).

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Die Finanzierung – das liebe Geld…

Grundsätzlich gilt: Bis zum Ende der (ersten) Ausbildung sind die (leiblichen!) Eltern unterhaltspflichtig. Diese „Pflicht“ erfüllen sie in der Regel dadurch, dass du „zu Hause“ wohnen kannst, verpflegt wirst und ggf. ein Taschengeld bekommst. Bei Unterhaltsfragen berät junge Erwachsene (18-20 Jahre), die in München gemeldet sind, die sog. „Volljährigenberatung“ des Stadtjugendamtes (www.muenchen.de). Außerdem gibt es jeden Dienstag ab 16 Uhr im Jugendinformationszentrum (JIZ, Sendlinger Straße 7, Innenhof) eine kostenlose Rechtsberatung für junge Leute bis 26 Jahren – keine telefonische Beratung und keine Anmeldung möglich -> frühzeitiges Erscheinen empfohlen!

Wenn du wegen einer schulischen Ausbildung von Außerhalb nach München ziehen musst, kannst du Schüler-BAföG beantragen (Infos: www.muenchen.de/afa oder www.bafoeg.de). Wenn deine Eltern im Großraum München wohnen, hast du nur mit einer Härtefall-Regelung (Nachweis!?) eine Chance auf Schüler-BAföG. Aber auch hier wird, wie auch beim BAB, das Einkommen/Vermögen der Eltern geprüft.

Bei einer betrieblichen Ausbildung hast du die Möglichkeit bei der Arbeitsagentur Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zu erhalten. du kannst unter www.babrechner.arbeitsagentur.de grobe Anhaltspunkte zu deinem BAB-Anspruch erhalten, aber der BAB-Rechner ist je nach Einzelfall ungenau, deshalb empfehlen wir: unbedingt einen Antrag bei der zuständigen „Berufsberatung“ der Arbeitsagentur zu stellen – die Wohnheime helfen Dir bei der Beantragung!

Bei beiden staatlichen Hilfen werden in die Berechnung dein Bedarf und deine Einkünfte aber auch das Einkommen der leiblichen (=unterhaltspflichtigen) Eltern eingerechnet. Es ist jeweils ein (für Münchner Verhältnisse leider kleiner) Mietzuschuss eingerechnet.

Wohngeld“ kann beim zuständigen Sozialbürgerhaus SBH (hängt von deiner Münchner Meldeadresse ab) beantragt werden. Um „Wohngeld“ erhalten zu können, darf man „dem Grunde nach“ keinen Anspruch auf BAföG oder BAB haben, d.h. wenn man kein BAföG oder BAB erhält, weil die Eltern rechnerisch „zu viel“ verdienen, gibt es kein Wohngeld, denn deine Eltern können/sollen/müssen dich unterstützen… Unter Umständen hast du aber einen Anspruch auf einen sogenannten „Mietzuschuss“ beim zuständigen Sozialbürgerhaus (SBH)!

Bis zum Alter von 25 Jahre kannst du (oder deine Eltern) während der Ausbildung Kindergeld erhalten – wenn du nicht mehr bei den Eltern wohnst, kannst du das Kindergeld von der Familienkasse auch auf dein Konto überweisen lassen.

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Viele, der auf dieser Seite erwähnten Adressen und Links findest du kompakt in unserer kleinen „Wohnen in München“-Broschüre (erhältlich im JIZ, Sendlinger Straße 7 – Innenhof) oder als Download "MünchenTipp" zum Thema Wohnen.